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Donnerstag, 18. Oktober 2018

Vom Sinn und Unsinn in der Arbeitswelt

Zehn Jahre nach der Lehman Pleite genießen Manager im Finanzdienstleistungsbereich immer noch einen höherer Stellenwert als Menschen die in sozialen Berufen tätig sind. Ehemalige Leiter von Vertrieben sitzen im Privatfernsehen als Juror und kreieren teils fragwürdige Geschäftsideen mit Neugründern. Ein Teil der Menschen vor dem Fernseher haben ihren Wohlstandes durch die Bankenkrise eingebüßt. Dennoch kaufen einige von Ihnen brav die Produkte aus dieser Vermarktungsmaschinerie. Warum?
Warum gibt es keine Sendung über die netteste Krankenschwester oder die langjährigste Pflegerin?
Weil es die meisten Menschen nicht interessiert. Sie wollen Glamour. Und die Sender Quote. Also werden wir wohl damit leben müssen, dass „Bullshitjobs“ weiter im Fokus stehen, und Menschen mit sinnvollen Jobs im Abseits. (Quelle)
Leider.

Dienstag, 29. Mai 2018

Unternehmen als soziale Organisation


Eine gewagte These des IAB. Private Unternehmen als erste Adresse wenn es um die Gestaltung des sozialen Zusammenlebens geht.
Auch wenn die Politik weltweit derzeit nicht geschickt hinsichtlich gerechterer sozialer Verteilung agiert. Zu hoffen, dass große Global Player hier besser handeln, ist meiner Meinung nach Wunschdenken. Oder haben die großen Internetriesen aus den USA jemals Vorschläge zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf gemacht? Oder mit Innovationen im Bereich der Alterversorgung geglänzt? Brauchen wir keine Berufsgenossenschaft mehr, da zukünftig die APP Warnfunktionen übernimmt, und Arbeitsunfälle somit vermieden werden?
Wird bald die Arbeitszeit getrackt, und das tägliche Pensum nach Biorhytmus festgelegt? Feierabend erst bei Erschöpfung?
Sollte die These zutreffen, dass diese Generation sich (Tarif)politisch nicht organisiert, und die Verantwortung bei börsennotierten Unternehmen sucht, ist es fraglich, ob dies zu einer Verbesserung im Vergleich zum jetzigen Zustand führt.

Samstag, 19. Mai 2018

Das Ende des Acht-Stunden-Arbeitstages??

Kreativität lässt sich nicht mit festen Arbeitszeiten planen. Insofern führt der Autor des ze.tt Artikels Argumente auf die Sinn ergeben. Aus seiner Sicht. Die Mehrheit der Beschäftigen arbeitet jedoch im produzierenden Gewerbe oder im Dienstleistungsbereich (siehe Statista.com). Noch, bin ich geneigt zu sagen, da  wir an der Schwelle einer neuen Arbeitswelt stehen. Deren Entwicklung lässt  noch nicht abschätzen.
Auch wenn die Kreativbranche in Zeiten der Digitalisierung stetig wächst, stellt sie derzeit nicht die Mehrheit im Arbeitssektor dar.
Und auch in dieser Branche häufen sich die kritischen Berichte, über Startups in denen es als selbstvertständlich angesehen wird, seine Kreativität dem Burn Out zu opfern.
Und darum geht es meiner Meinung nach beim Arbeitszeitschutzgesetz. Beispielsweise um den Schutz davor "nur mal eben schnell noch" zusätzliche Arbeiten eines erkrankten  Mitarbeiters zu übernehmen. Das die angesammelten Überstunden nicht in Freizeit abgegolten werden (können) gehört bereits jetzt zu gängigen Regel.
Deutschland mag ein Defizit darin haben, auf die Veränderungen in der Arbeitswelt zügig und flexibel zu reagieren.
Das Arbeitszeitschutzgesetz bereits jetzt zu ändern halte ich jedoch für verfrüht. Da diese Änderung alle Beschäftigten in Deutschland treffen würde.


https://ze.tt/warum-das-ende-des-acht-stunden-arbeitstages-richtig-ist/


Donnerstag, 17. Mai 2018

Bedingungsloses Grundeinkommen

In diesem 15minütigen Bericht werden Pro und Contra des BGE dargestellt.
Was mich an der Formulierung des Professors irritiert, ist der Begriff der "Selbstverwirklichung" durch das BGE. Das hieße im Umkehrschluß, dass eine Selbstverwirklichung im "normalen" Berufsleben nicht möglich ist. Schade.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/land_und_leute/Nordmagazin-Land-und-Leute,landundleute5168.html





Ein Jahr verschenkt?

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